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Kurzprotokoll
zu unserem Treffen vom 4Dec02 in der Projektklasse
1) Die Veranstaltungen sollen eine Plattform sein,
um aus verschiedenen Perspektiven über das Bild/ Bildbegriff heute
zu informieren, nachzudenken und zu diskutieren
Das Spektrum dieser Perspektiven soll von den "Bildbeschwörern"
bis zu den "Bildskeptikern" reichen.
Die Veranstaltungen sind eine Mischung von Ausstellung, Vorträgen,
Filmveranstaltungen, Podiumsdiskussion und einer über die ganze
Zeit offen zugänglichen und nutzbaren Biblio-Audio-Videothek zum
Thema.
Folgende Arbeitsschritte zur Realisierung wurden vereinbart:
2) Ausstellung "Richter - Richter"
Die Kerbachklasse (Sandra)
wird Daniel Richter kontaktieren, gewünscht wird eine Ausstellung
im rechten Flügel des Oktogons mit seiner Malerei, zusätzlich
ein Vortrag+Ateliergespräch wo er über seine künstlerische
Position informiert
Aktuell: Telefonkontakt mit Galerie Richters, Brief
D.Richter mit Einladung ist per Fax raus
Die Medienklasse
wird die Details einer zeitgleichen Ausstellung "Ludwig Richter
und seine Schüler" im linken Flügel des Oktogon mit Frau
Kardinal/Frau Weippert besprechen. Das könnte hochschuleigene Historie,
bis in die 30/40er Jahre reichende Realismustradition eines der "deutschesten
der Deutschen" Maler/Zeichner (an die nach 45 in der Hochschule
unter neuen Vorzeichen angeknüpft wurde) aus dem Winkel holen -
als "Material" aktivieren und es wäre interessant wie
sich das/ob sich das zu den Bildern eines jungen Malers (Daniel Richter)
verhält.
Das sollte eine Arbeits- und Werkpräsentation sein, wo beide Präsentationen
für sich stehen aber die Möglichkeit da ist, das sich zu den
anderen Materialien im Oktogon Beziehungen und etwas "Drittes"
herstellt.
3) Jana und Henrik
werden ein Konzept erarbeiten, was zeitgleich wird in den beiden Bibliotheksräumen,
dem runden Raum und den anderen verbleibenden Räumen des Oktogons
passiert: Bibliothek-Audiothek-Videothek zum Thema, Möglichkeiten
zum Lesen, Hören, Videos angucken. Arbeitssituation, Laborsituation,
nichts repräsentativ abgeschlossenes, sonder Offenes, auch permanent
Ergänzbares. Das wäre Gelegenheit und Chance mal zu erproben,
wie das Oktogon so genutzt wird, dass für die spezifischen Möglichkeiten/Einschränkungen
eine adäquate Form gefunden wird.
Integriert wird ein Programm mit Vorträgen, Diskussionen,
Filmveranstaltungen, das im runden Raum des Oktogon stattfindet. Vorschläge
sind:
a) Diskussion mit "hauseigenen Bildpraktikern": angesprochen
und eingeladen werden Grossarth, Bosslet, Kerbach, Dammbeck, Honert
(vorher um Statements gebeten, die Grundlage für Diskussion sind)
Moderation? Studenten war Vorschlag von Henrik
b) Vortrag Eckhart Gillen, Berlin: Die Praxis des Künstlers
c) Vortrag Boris Groys, Karlsruhe
d) Vortrag Hans Belting (?)
e) Vortrag Helmut Kohlenberger, Salzburg
f) Vortrag Jean Baudrillard, Paris
g) Vortrag Detlev Linke (Hirnforscher) Bonn
h) Vortrag Bildwirklichkeit und Realitätsbegriff bei Heinz von
Foerster und der Kybernetik zweiter Ordnung
g) Filmveranstaltung Dokumentarfilme über Kunst/Schwerpunkt Bild+erweiterter
Bildbegriff
Heinz Peter Schwerfel, Paris
h) Filmveranstaltung "Über Geld, Kunst und Leidenschaft -
The Dealer" c Arte
i) Vortrag "Das morphogenetische Feld" - Bilder des Unsichtbaren.
Von Radionik bis Sheldrake
k) Hörstücke "Was ist ein Bild", Sendereihe des
Deutschlandfunk
Ort: Oktogon/Medienklasse
Mittel: Modellversuch Projektklasse
Als Vorlauf und Einstimmung auf diese Veranstaltungen
finden ab April verschiedene Veranstaltungen statt:
Die Kerbachklasse
stellt ein Programm mit Ateliergesprächen zusammen, das interessante
und aktuelle Positionen der Malerei vorstellt.
Ort: Ateliers Kerbachklasse? Z.T. öffentlicher? Aktsaal?
Mittel: Kerbachklasse
Henrik richtet auf
der Website der Projektklasse (verlinkt mit Kerbachklasse) eine spezielle
Seite ein wo alles Material gesammelt und abrufbar ist.
Alles wird dokumentiert, wir könnten das dann später entweder
ins Netz stellen oder was drucken.
Bis ca. 18/19Dec müssten wir eine Aufstellung
des geplanten Programms für Frau Hoffmann machen, die wird das
an das Sächs. Staatsministerium weiterleiten, die äußern
sich dazu, nach dem o.k. können wir ab Januar mit der
Organisation/Kalkulation beginnen.
Deshalb bitte Ergänzungen, zusätzliche Vorschläge, Korrekturen
schnell mailen.
wenn wir das in der bisherigen Gruppe soweit klar haben, würde
ich vorschlagen, so ab Februar anzufangen,
über unsere Klassen hinaus dafür innerhalb und außerhalb
der Hochschule zu werben.
Vorher sollten wir´s erstmal intern
diskutieren.
Lutz Dammbeck
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