medienhöhle
 

 


14.04.2004
Meidensalon im Rahmen des 16. Filmfestes Dresden


HFF Potsdam zu Gast im Mediensalon

HFF Animation Kurzportrait

Aus dem bereits 1984 gegründeten Fachschulstudiengang wurde 1991 ein Fachhochschulstudiengang der im Jahr 2002 in den Kunsthochschulstatus überführt wurde. 3 Professoren, 4 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiter und 10 Lehrbeauftragte betreuen das praxisorientierte Studium über 9 Semester in 4 Ausbildungsmodulen: Gestalterische Grundlagen, Animationsspezifische Fächer, Computeranimation / Interaktion und künstlerisch-wissenschaftliche Fächer. Mehr als 100 Interessenten bewerben sich jährlich um die 10 Studienplätze, die sowohl mit traditioneller Tricktechnologie als auch mit neuester Computertechnik ausgestattet sind - vom Zeichentisch und Tricktisch mit Digitalkamera über 3D-Workstations bis zum digitalen Filmbelichter. Bei der fachbereichsübergreifenden Projektarbeit erweist sich die große Bandbreite der HFF mit 10 Studiengängen als sehr hilfreich. In Zusammenarbeit mit Studierenden der Bereiche Produktion, Dramaturgie, Szenografie, Kamera, Schnitt, Ton und Schauspiel entstehen bereits während des Studiums außergewöhnliche Filme, die auf internationalen Festivals erfolgreich gezeigt werden. So wurde bei den diesjährigen Berliner Filmfestspielen der Diplomfilm "LUCIA" als bester Kurzfilm in der Kategorie Kinderfilm ausgezeichnet.
Informationen unter www.hff-potsdam.de

Prof. Weinberg, Dekan Animation

Gäste und Bestreiter dieser Veranstaltung

Christina Schindler
Seit 1992 Dozentin an der HFF Potsdam-Babelsberg im Fachbereich Animation (Professorin, Animation). Produziert mit ihrer Firma Christina Schindler Trickfilmproduktion Animationsfilme für Kinder.

Tony Loeser
Einer der ersten Studenten der Animation an der HFF Potsdam. Heute Geschäftsführer der MotionWorks GmbH Halle und als solcher auch mitverantwortlich für den enormen Erfolg des Trickfilms DER KLEINE EISBÄR (2001).

Gábor Steisinger
Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und an der HFF Potsdam. Ab 1990 arbeitete er für das Don Bluth-Studios in Dublin, u.a. für "Däumelinchen. Ab 1995 war er Gestalter, Animator und Storyboarder für Fox-Animation Inc. in Phoenix/USA, u.a. für die Kinoproduktion "Anastasia", aber auch Gestalter für verschiedene Projekte für die Walt-Disney-Studios und MTV-New York. Seit 2001 zurück in Deutschland, zunächst tätig bei der Hahn Film AG in Berlin in den Bereichen Design und Storyboard und jetzt für Cartoon-Film Berlin arbeitend.

Felix Gönnert
Ab 1997 Studium der Animation an der Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam-Babelsberg. Seit 1990 verschiedene Kurzfilmprojekte. 1994 erste Charakteranimation im Computer. Sein Diplomfilm „Lucia“ wurde bei der diesjährigen Berlinale als bester Kurzfilm in der Kategorie Kinderfilm ausgezeichnet.

Susanne Seidel
Absolventin der HFF Potsdam-Babelsberg und mit ihrem Diplomfilm „Pantoffelhelden“ Teilnehmerin des Nationalen Wettbewerbes des 16. Filmfestes Dresden 2004 .


08.01.2004
Mediensalon: Gusztáv Hámos, Berlin


1955 geboren in Budapest, Ungarn, 1979 Emigration nach Westberlin
lebt und arbeitet seit 1990 in Berlin und Budapest
1980-85 Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), 1995-2000 Dozentur für Videogestaltung und -realisation an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, 1996-99 Dozentur für Gestaltung mit technischen Bildmedien am Institut für zeitbasierte Medien an der Hochschule der Künste Berlin, 1998 Gastprofessur für Neue Medien im Fachbereich Intermedia an der Hochschule der Schönen Künste Budapest, Ungarn

Filme und Videos (Auswahl):
1980 SEINS FICTION, Video-Installation für zwei synchronisierte Player und Monitore / 1982 SUPERMAN, Video: Sinnliches Feed backing
In Zusammenarbeit mit Y Sa Lo. / 1983 SEINS-FICTION II (The Invincible) Die Erforschung von Science-Fiction als zeitgenössisches Märchen. Produktion: Neuer Berliner Kunstverein / 1984 SNOW WHITE, ein Spiegel bildet den Mittelpunkt im gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm / 1985 LE DERNIER JOUR: 1984 (DER LETZTE TAG)
Der Geist der ungarischen Nationalhymne, ein Ritual / DER UNBESIEGBARE, Killer gegen Serienheld, Produktion: ZDF, ORF, RTBF, SALINAS / 1986 KILLER, in drei Teilen werden dem Zuschauer drei 'Killer' vorgestellt / 1987 LUCK SMITH (SEINES GLÜCKES SCHMIED), Das Herz der Stadt, die Stahlfabrik, 'pocht' zu den Motiven "Rheingold" und "Siegfried" von Richard Wagner / A TALE OF LOVE, Dialog über Eros - die Natur der Liebe - zwischen Sokrates und Diotima. Basierend auf "Das Gastmahl" von Platon / 1998 NATURAL BORN DIGITAL Cyberrechte für Cyberwesen ! Produktion Turner&Tailor für ARTE

Seit 1984 zahlreiche V ideopräsentationen, Medieninstallationen und Teilnahme an Internationalen Ausstellungen, u.a. Biennale in Venedig und Dokumenta


18.11.2003
Mediensalon: Lutz Garmsen, Köln


Geboren 1964 in Wuppertal. Von 1983-1992 Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main in der Filmklasse von Helmut Herbst und Urs Breitenstein.

Danach Kameramann, Trickspezialist und Animator bei zahlreichen
Kurz- und Langfilmen. Bau kinematografischer Funktionsmodelle für das Deutsche Filmmuseum in
Frankfurt/Main. Lehraufträge für Trick- und Experimentalfilm an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Filmemacher und Installationskünstler mit zahlreichen Ausstellungen im
In- und Ausland.

Seit August 2000 künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien mit dem Schwerpunkt Animation und Experimentalfilm.

Lutz Garmsen wird seine künstlerische Position an Hand von Ausschnitten seiner Filme und Medienarbeiten vorstellen, u.a.von:

„Das ist das Haus vom Nikolaus“, 10 min/16mm /Lichtton
„Würfels Stern“, 15 min/16mm /Lichtton
„r“, 4 min/16mm/Magnetton)

Dokumentation von Filminstallationen in Verona, Hamburg, Budapest,
ca 15 min/DVD oder BetaSP

Ausschnitte aus gemeinsamen Projekten mit Spiel- und Animationsfilmregisseuren u.a.:
„Silverstar“ (Flöter / Siepmann) / „Friseursalon“ (Hofter) / „Ausstand der Dinge“ (Costard) / „Paul Bowles Halbmond“ ( Schlaich / von Alberti) DVD oder BetaSP
weitere Informationen unter
www.lulufilm.de

animation.khm.de



29.10.2003
Mediensalon: Peter Sempel, Hamburg


Der im Australischen Busch (eigenes Känguruh!) aufgewachsene und in Hamburg lebende Peter Sempel ist eine der bekanntesten Figuren des internationalen „Kino extrem“.Seine Fotos und Filme sind Standards in den Cinemathequen und auf den einschlägigen internationalen Filmfestivals, geliebt und begeistert gefeiert von einer weltweiten Gemeinde von Fans.
Sempel arbeitet immer noch, dem Zeitgeist zum Trotz, in Personalunion von Aquisiteur,Autor, Regisseur, Kameramann und vor allem Vermarkter seiner Arbeiten.
Im Mediensalon wird er Ausschnitte seiner „Klassiker“ aus über 20 Jahren Filmarbeit vorstellen, u.a.:
Szenen mit Kazuo Ohno, „Blitze im Eierbecher“, 1981 - „Der Wilde Rabe“, 1985, mit den „Neubauten“ und Nick Cave - "SEELE BREENT" Einstürzende Neubauten-Video - „Dandy“, 1988, mit den „Neubauten“ und Blixa Bargeld - „Allen Ginsberg - Hustler for Life“ 1998 - „Nina Hagen - Punk + Glory“ 1999 - „Lemmy“, 2001 (singer of Motorhead).

Sempel hat für seine Jagd nach dem Spirit der Avantgarde von Jonas Mekas über Michael Snow, Name June Paik bis Lou Reed alles vor der Kamera gehabt. Für Ihn gil: Filmemachen als „offenes System“, mit Musik von Punk + Rock bis Oper + Klassik als Treibstoff.


29.01.2003
Mediensalon: Jörg Buttgereit & Claus Löser


Avantgarde und Film V:

"Alle Macht für Super-8? Aufstieg und Niedergang der filmischen Subkultur in den 80er Jahren."

Podiumsgespräch mit Filmbeispielen

Jörg Buttgereit,
geboren 1963 in Berlin-West, Schöpfer der legendären Low-Budget-Horrorfilme "Nekromantik" (1987), "Der Todesking" (1990) und "Schramm" (1993), Filmkritiker, DJ und Gozila-Experte.

Claus Löser,
geboren 1962 in Karl-Marx-Stadt, Kinobetreiber, Filmemacher und -kritiker, zahlreiche Publikatioen zum Underground- und Experimentalfilm.


06.06.2002
Mediensalon: Jan Schütte


"ABSCHIED"
Novoskop Film in Co-Produktion mit WDR, ORB, SWR, ARTE, Studio Babelsberg und Independents/Artur Hofer.
D 2000, Farbe, 91 min., 35 mm, 1:1,85, Dolby SR
Ein ungewöhnlich heißer Sommer. Von Frauen umgeben, der Ehefrau Helene
Weigel, der Tochter Barbara, der Assistentin Elisabeth Hauptmann, der alten Geliebten Ruth Berlau, der Schauspielerin Käthe Reichel und der Verehrerin Isot Kilian, verbringt Bertolt Brecht den letzten Ferientag im Sommerhaus an einem Brandenburger See.
Der Tag geht dahin mit Schwimmen, Rauchen, Streiten, Essen, Schreiben,
Schweigen. Der Film über einen der letzten Tage im Leben des Dichters erzählt von Liebe, Hass, Leidenschaft, Ehrgeiz, Egozentrik, Hoffnung und Verrat, vom Kampf des alternden Brecht um eine Zukunft, an der er nicht mehr teilhaben wird.
Indem wir die Geschichte auf einen Tag konzentriert haben, war die große
Herausforderung, das ganz Einfache und das ganz Komplexe unter einen Hut zu bekommen.
Es ist ein wunderschöner Spätsommertag, an dem die Hölle stattfindet.
Die Figuren sollten kompromisslos sein und sehr komplex, und trotzdem sollte es ein einfacher Film werden.
Brechts Situation wirft die Frage auf, die er selbst oft in seinen Stücken
diskutiert hat: wie weit darf ein Künstler sich mit der Macht einlassen?
Schließt er da nicht einen Pakt mit dem Teufel?

Biografie
Jan Schütte wurde 1957 in Mannheim geboren. Nach dem Abitur und einer Reise durch die Sowjetunion, Japan und China studierte er Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte in Tübingen, Zürich und Hamburg.
Mit sechzehn began er als Fotoreporter verschiedener Tageszeitungen für den Sportteil zu arbeiten,1979 dann als Reporter für verschiedene regionale Fernsehmagazine. Seit 1982 dreht er eigene Filme,die er hauptsächlich durch seine Firma Novoskop Film in Berlin produziert.
Er begann seine Arbeit mit vier kurzen Dokumentarfilmen: ''Ugge Bärtle - Bildhauer''
1982,''Da ist nirgends nichts gewesen hier''
1983, ''Eigentlich wollte ich ja nach Amerika''
1984 sowie ''Drachenfutter I'' 1985.
Für seine Spiel- und Dokumentarfilme erhielt Jan Schütte zahlreiche nationale und internationale Preise, u.A.: Premio Cinecritica Venedig, Prix Francois Truffaut, Deutscher Kritikerpreis, Preis der deutschen Filmkritik, Grimmepreis, Preis der CICAE, Bundesfilmband in Silber, Bayerischer Filmpreis etc.
Schütte war zwei Jahre lang im Vorstand des Hamburger Filmbüros. Seit 1994 unterrichtet er Filmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg (www.filmakademie.de). Seit dem Sommer 2001 baut er dort sowie an der Pariser Filmhochschule La Fémis gemeinsam mit Peter Sehr die Masterclass der Deutsch-Französischen Filmakademie auf. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg.


07.12.2000
Mediensalon: Abbildungszentrum


Silke Fischer, Peter Ott, Jan Peters Hamburg
Abbildungszentrum ist ein Zusammenschluß von befreundeten Filmemachern, Malern, Videoinstallateuren und Musikern.
In Dresden stellen 3 Mitglieder von „Abbildungszentrum“ Ausschnitte von bisher realisierten Projekten vor und erzählen Geschichten und Anekdoten über Entwicklung und Realisierung dieser Arbeiten. in Zusammenarbeit
mit dem 13. Filmfest Dresden

www.abbildungszentrum.de


16.11.2000
Mediensalon: Claus Löser

AVANTGARDE und FILM II:
Traditionen der Verweigerung

Der Vortrag umreißt mit zahlreichen Filmbeispielen und -ausschnitten die Entwicklung der filmischen Avantgarden nach 1945 und verweist auf ästhetische wie historische Phänomene. Kein geschlossenes theoretisches System wird entworfen, sondern ein Kaleidoskop radikaler künstlerischer Subversion, das sich von Maya Derens und Kenneth Angers frühen Arbeiten über die Außenseiterfilme Jan Svankmajers oder Alejandro Jodorowskys bis hin zu den verstörenden Rockvideos von Nine Inch Nailes zieht.

26.10.2000
Mediensalon: Thomas Thode, Hamburg

AVANTGARDE und FILM I: La Sarraz

Vortrag mit Filmbeispielen der klassischen Filmavantgarde von Viktor Eggeling, Hans Richter, Walter Ruttmann, Fischinger, Joris Ivens, Maya Deren bis hin zu John Mekas u.a.