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Seminare Wintersemester 2009/10
Im Rahmen des Seminars:
"Die Kunst der Collage & Montage"
1. MEDIENSALON
Vortrag mit Prof. Dr. Oksana Bulgakowa
Die Kunst der Collage & Montage: Sergej Eisenstein
12. November 2009, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Oksana Bulgakowa/Dr.Dietmar Hochmuth
Die Fabrik der Gesten - Körpersprache im Film
13. November 2009, 10.00 Uhr
2. MEDIENSALON
Junge Positionen: Der Regisseur Jan Peters
zeigt seine Filme
Danach Gespräch & Diskussion
28. Oktober 2009, 19.30 Uhr
3. Dramatugiekurs mit Hannes Hametner
19./20. November 2009, 11.00 Uhr
26./27. November 2009, 10.00 Uhr
Seminare SS 2009
1. SEMINAR Studium des Bewegten Bildes:
Grundlagen Animation/ Animation für Fortgeschrittene
mit Volker Schlecht, Berlin
2. SEMINAR Foto als Kunst Fotos von Kunst
mit Christoph Irrgang, Hamburg
3. MEDIENSALON
MEDIENSALON mit Filmen des Dokumentarfilmers Hans-Dieter Grabe,
eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Kunstherapeuten, Klasse Frau Prof. Titze
28.04.09 17.30 Mendel Schainfelds zweite Reise nach Deutschland
28.04.09 19.00 Geschichten vom Essen
29.04.09 9.30 Mendel lebt
Seminare Wintersemester 2008/09
Studium des bewegten Bildes
Geschichte & Film: Dokument, Metapher und Farce (I)
Shoa. Bilder für das Unfassliche - und dessen Vorgeschichte.
Gastdozent: Dr.Helmut Kohlenberger, Freilassing
Termin: Mi. 26.November, Vortrag 16:00 Uhr, im Anschluss
19:00 Uhr Vorführung des Films "Shoa" von Claude Lanzmann
(Teil 2) - Fortsetzung Donnerstag 27.November 11:00 Uhr,
Nachbereitung und Diskussion
Ort: Dammbeck-Klasse
Offen für alle
Lanzmanns Film ist ein Markstein in der Holocaust-Erinnerung,
die im gesamten Kontext der deutschen und europäischen
Geschichte zu verorten ist. Sie stellt uns auf der Flucht ins
Utopische, ins Imaginäre, in der wir seit "der Revolution"
(von Paris bis...) gefangen sind, sie weist in ihrer (spezifisch
kunstreligiösen) Sprachlosigkeit hinter die Moderne zurück -
und darüber hinaus. Die (kunstreligiös-massenmediale) Flucht
aus der Herkunft in Fortschritt und Utopie .... strandet plötzlich
mitten im Horizont verdrängter Lebenswelten. Die in der
technisch-ökonomischen Welt organisierte Fluchtbewegung führt,
sich selbst überlassen, in den (totalitär organisierten) "Ausnahme-
zustand" (Giorgio Agamben), in dem es kein Recht gibt.
In äußerster Zuspitzung führt der Vollzug des "Seinesgleichen
geschieht" (Robert Musil) zur Automatisierung des Tötens.
Nicht zufällig wurden die im Holocaust Getöteten quasi offiziell
"Figuren" (eines imaginären Spiels) genannt.
Wir werden vor die verdrängte Wahrheit dieser Flucht ins Utopische
gestellt, dem Exodus von Abraham, Moses - dieser menschheits-
geschichtlichen Provokation, der Kritiker wie Jan Assmann (der
vom ãmosaischen UnterschiedÒ spricht) "Zugewinn an Geistigkeit"
nicht absprechen können.
Auf dem Boden der Christenheit (seit der paulinischen Predigt
vom Kreuz, die ein "neues Gottesvolk" (Jacob Taubes) gründete,)
entstand eine von Kunst, Wissenschaft, Fortschrittsglauben und
Autonomiebewusstsein getragene Fluchtbewegung aus Herkunft
und lebensweltlich tradierter Verbindlichkeit in die "Welt" -
das Europa der Nationen, die Kolonisation von Außereuropa, die
technisch-ökonomische Globalisierung.
Deren selbstreferentielle Eigendynamik war Jahrhunderte lang
verdeckt durch tradierte "religiöse" und "nationale" Klischees.
Erst nach 1945 wurde sie zögerlich zum Thema.
Diese Eigendynamik muß stets zur Rede gestellt werden.
Geschieht dies nicht: Unfasslich - die Selbstverständlichkeit, in
der sich in dieser Dynamik Unfassliches organisieren läßt.
Dr. Helmut Kohlenberger studierte u.a. in Tübingen, und war
dort, später unter anderem in Wien und Salzburg, lehrend tätig.
K. ist Übersetzer und Herausgeber von Publikationen zur Ideen-
geschichte (insbes. Mittelalter, 20. Jahrh.), Kultursoziologie,
z.B. Cuando el juego va en serio (Barcelona 1991),Gesellschafts-
theorien in Österreich (mit R.Knoll, 1994), Briefe über Deutschland
(1996) u.a.m.
Weiterführende Informationen:
SCHLAGWORTE für die selbstständigen Recherche:
Abraham, Exil, Exodus, Kunstreligion, Monotheismus, Obsession,
"Wille zur Macht" (Nietzsche), Generalgouvernement, Ghetto,
Aktion T4, Aktion Reinhardt, Holocaust, Rassismus
LINKS:
http://en.wikipedia.org/wiki/Maus
http://www.ebund.ch/artikel_576011.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung
LITERATURHINWEISE:
Agamben, Giorgio: Was von Auschwitz bleibt (2005)
Hornung, Erik: ECHNATON Die Religion des Lichts, 1995,
Artemis & Winkler, ISBN 3-7608-1223-6
Assmann, Jan: Die Mosaische Unterscheidung oder der Preis des
Monotheismus, Carl Hanser Verlag, 2003, ISBN 3-446-20367-2
http://www.kutz.de/werke/rz/rz_mosunterscheidung.htm
http://www.theologie-systematisch.de/gotteslehre/2/assmann.htm
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7283&ausgabe=200408
Canetti, Elias: Masse und Macht (30.Aufl, 1980)
Friedländer, Saul: Kitsch und Tod (erw.Ausg. 2007)
Rosenzweig, Franz Der Stern der Erlösung (3.Aufl. 1990)
Kogon, Eugen: Der SS-Staat, 1946
Klee, Ernst: Was sie taten - was sie wurden, 1986
Hilberg, Raul: Die Vernichtung der europäischen Juden,Fischer-Taschenbuch, 1990
TONFILES:
http://www.nationalsozialismus.de/dokumente/tondokumente/joseph-goebbels-rede-
am-16091935-zu-den-nurnberger-gesetze-ausschnitt-4-min-mp3>Göbbels Rede zu den
Nürnberger Gesetzen (Ausschnitt)
Heinrich Himmler; Posener Rede (Ausschnitt)
Geschichte & Film: Dokument, Metapher und Farce (II)
Zeit der Götter (Der Bildhauer Arno Breker)"
Lutz Dammbeck, Dokumentarfilm, 1992
Termin: Mi. 3.Dezember, 19:00 Uhr, anschl. Diskussion
Ort: Dammbeck-Klasse
Geschichte & Film: Dokument, Metapher und Farce (III)
Sadiconazista. Faschismus und Sexualität
im italienischen Kino der 1970er Jahre
Gastdozent: Dr.Marcus Stiglegger, Mainz
Termine: Mi. 10.Dezember 17:00 - Vorführung
des Films "Sieben Schönheiten" von Lina Wermüller -
Fortsetzung und Nachbereitung des Seminars am
Donnerstag 11.Dezember um 11:00 Uhr
Ort: Dammbeck-Klasse
offen für alle
Die Ära des Nationalsozialismus erweist sich als beständiges
Thema im Filmschaffen Europas und Amerikas, vor allem aber
Italiens in den 1970er Jahren. Neben zahlreichen auf Authentizität
angelegten, naturalistischen Historiendramen und Fernsehserien
entwickelte sich dabei eine Tendenz, die den deutschen Faschismus
als eine vornehmlich sexuell motivierte Bedrohung charakterisierte.
Diese Strömung lässt sich als kommerzieller Trend betrachten,
bemerkt man die Häufung derartiger Produktionen in den Jahren
1975 bis 1979.
Gerade in Italien begann damals eine junge Generation von
Filmemachern mit durchaus politischen Ambitionen - Bernardo
Bertolucci, Liliana Cavani, Lina Wertmüller u.a. - das Erbe des
Neorealismus abzuschütteln und einen eigenen Weg der
Auseinandersetzung mit der Geschichte zu suchen.
Der Vortrag stellt den Versuch dar zu zeigen, welches Bild vom
Nationalsozialismus durch diese Strömung vermittelt wird und
auf welche Weise dieses Bild und seine Stereotypen bis ins Kino
der jüngsten Gegenwart nachwirken.
Im Zentrum der Betrachtung steht "Sieben Schönheiten" (1975),
ein kaleidoskopisch angelegter Film der Fellini-Schülerin Lina
Wertmüller, der in der zweiten Hälfte vom tragikomischen Überleben
eines sizilianischen Machos in einem deutschen Konzentrationslager
erzählt.
Nach dem Vortrag von Dr.Stiglegger 19:00 Uhr Vorführung des
Films "Sieben Schönheiten" von Lina Wertmüller
PD Dr. Marcus Stiglegger lehrt Filmwissenschaft
an den Universitäten Mainz, Mannheim und Clemson (SC, USA).
Seine Habilitation erschien 2006 unter dem Titel "Ritual & Verführung.
Schaulust, Spektakel & Sinnlichkeit im Film" (Berlin), seine
Dissertation 1999: "Sadiconazista. Faschismus und Sexualität im Film"
(St. Augistin, 2. Aufl.).Er gibt das Kulturmagazin :Ikonen:
(HYPERLINK "http://www.ikonenmagazin.de/"www.ikonenmagazin.de)
heraus und schreibt regelmäßig für epd Film, Filmdienst,
Splatting Image und Testcard.
LINKS:Geschichte des Holocaust im Film
http://www.ikonenmagazin.de/artikel/Holocaust_cinema_Stiglegger.htm
Sadiconazista (englisch)
http://www.ikonenmagazin.de/artikel/Nightporter.htm
Seminare Wintersemester 2007/08 + Sommersemester 2008
Studium des bewegten Bildes
Seminar 1: Sprecherziehungs-Training/Basiskurs
Gastdozent: Almut Wünsch, Dresden
Der Inhalt dieses Kurses besteht aus 5 Komplexen, die aufeinander aufbauen.
Die Studenten lernen die Voraussetzungen für entspanntes, akustisch und inhaltlich gut verständliches, überzeugendes und vor allem authentisches Sprechen kennen, diese selber wahrzunehmen, zu verbessern und bewusst einzusetzen.
Komplex HALTUNG:
Wahrnehmung und Training der fürs Sprechen günstigen körperlichen Entspannung
im Verhältnis zur nötigen Gesamt-Spannung. Abbau von Überspannungen, die ungünstig
die Stimm-und Sprechsituation beeinflussen, sowie Training der körperlichen Präsenz
und Ausstrahlung.
Komplex ATMUNG:
Atemübungen als Voraussetzung für eine lockere Stimmführung und gelöste Sprechweise.
Möglichkeiten kennenlernen, durch bewusste Atmung mit Aufregung und Sprechhemmung
umgehen zu können.
Komplex STIMME:
Kennenlernen und Üben von Klang- und Resonanzmöglichkeiten der eigenen Stimme.
Herausfinden und Trainieren einer natürlichen, selbst angenehm und unangestrengt
klingenden Sprechstimme.
Komplex SPRECHEN:
Abbau von artikulatorischen Fehlfunktionen, Förderung einer gut verständlichen Sprechweise,
evtl. Übungen zur Dialektminderung. Wort-, Satz- und Textübungen zum Training sowie zum
angemessenen Tempo und Lautheit.
Komplex RHETORIK:
Zusammenfließen und Anwenden aller bisherigen Komplexe in der Situation des freien Sprechens:
Kennenlernen und Trainieren des informierenden, argumentierenden und für einen gegebenen
Anlass einführenden ( z.B. Ausstellungseröffnung, Projektvorstellung, Projektbegründung z.B.
mit Auftraggebern, Galeristen, Vergabegremien usw.) freien Redens.
„Studium des bewegten Bildes“
Seminar 2: WARM UP! Improvisationen für Geschichtenerzähler
Gastdozent: Prof. Jörg U. Lensing, Düsseldorf
J.U.Lensing ist Komponist und Regisseur, und unterrichtet an der FH Dortmund im Fachbereich Design Medien Kommunikation das Fach „Sounddesign für Film“. Er ist seit 20 Jahren Regie führender Leiter des "Theaters der Klänge" in Düsseldorf und hat umfangreiche Theater- wie Filmerfahrung.
Er wird ein Einstiegsseminar mit praktischen Übungen in das Gebiet von Dramaturgie sowie vor allem „Geschichten ausdenken und fixieren“ geben.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf verbaler, wie körpersprachlicher Improvisationsarbeit in Anlehnung
an die Methode „Improvisation for Storytellers“ des kanadischen Theatermachers und Pädagogen
Keith Johnstone.
Das Seminar dienst auch als Vorbereitung für das Seminar 3 (Dramaturgie und Film/ Filme analysieren und verstehen. Von der klassischen Dramaturgie zum Experimental- und Animationsfilm) von
Hannes Hametner, der bei Lensing ansetzen und bestimmte Dinge erweitern und konkretisieren wird.
„Studium des bewegten Bildes“
Seminar 3: Dramaturgie und Film/ Filme analysieren und verstehen.
Von der klassischen Dramaturgie zum Experimental- und Animationsfilm
Gastdozent: Hannes Hametner, Berlin
Die Tradition des Erzählens ist über 5000 Jahre alt. Seit den mythischen Anfängen bezieht es seine Kraft aus dem Zentrum seiner jeweiligen Kultur und wirkt sozial und identitätsstiftend auf sie zurück. Die Entwicklungen der unterschiedlichen Formen des Erzählens sind eng verbunden mit den gesellschaftlichen Entwicklungen der jeweiligen Epochen, ihrem wissenschaftlichen, politischen und sozialen Fortschreiten.
Auch die im Vergleich kurze Geschichte des Kinos bedient sich der unterschiedlichen Formen des Erzählens und unterliegt - gleichfalls Regeln, nicht zuletzt der wichtigsten: die Zuschauer zu fesseln.
Diese Gesetzmäßigkeiten, die im Dialog mit dem Kunstwerk auf den Zuschauer wirken und die auch die Gesetzmäßigkeiten für die Entstehung eines Kunstwerkes maßgebend sind, sollen unter dem Begriff der Dramaturgie im Seminar untersucht werden. Im Rückgriff einerseits auf die historische Entwicklung der unterschiedlichen Formen und andererseits auf ihre gesellschaftliche Entstehung und Relevanz, werden im Seminar an konkreten Beispielen erzählerische Strukturen freigelegt.
Inhalt des Seminars ist also die fundierte Vermittlung der unterschiedlichen Formen des Erzählens - überprüft und angewandt für den Film und die neuen Medien und auf eigene Projekte der Studenten.
Das Ziel des Seminars besteht darin den Studenten Überblick und Handhabe der Mittel sowie Impulse zu geben, um eigene Projekte mit handwerklich sicherem know how realisieren zu können.
Struktur: 10 Seminare, geteilt in Theorie, praktischer Filmanschauung und praktische Übungen
anhand eigener Projekte, jeweils á 4 Std.
Einführung: Die klassische Dramaturgie Von Aristoteles zu Shakespeare/ von Lessing zu Brecht.
Ein Überblick
Die Syntax des Films : Besonderheiten des Mediums - Von der Entstehung bis zur Gegenwart.
Ein Überblick
Die narrative Einheit: Ort, Zeit, Handlung/ Plotpoint, Höhepunkt + happy end
Analyse an Beispielen (Das Messer im Wasser, Polanski u.A.)
Das Sprechen der Bilder: Elliptische Erzählformen/ Schachtelungen/ Episoden/
Citizen Cane, Rashomon und weitere Filme. Analyse an Beispielen
Die Besonderheiten des Genres, Überblick und Beispiele: Tragödie/ Komödie/ Fernsehspiel
und soaps. Pasolini: Edipo Re / Die Marx Brothers, J. Tati, Die Simpsons, Tom und Jerry
Analyse an Beispielen
Experimente I: Traumlogik, nichtnarrative Erzählformen im Geist des Surrealismus
Kurzfilme von Bunuel, Dreyer, Cocteau,
Experimente II: Der Filmessay
Kurzfilme und Ausschnitte: Jonas Mekas, Kenneth Anger, Chris Marker, Peter Watkins
Das neue Erzählkino: der italienische Neorealismus: Fellini, Rosselini, Antonioni -
die französische nouvelle vague: Godard, Rohmer u.A. „Weekend“ Godard
Der Animationsfilm I: der klassische Animationsfilm
Besonderheiten der Technik, Geschichte und Beispiele, Bildergeschichten, Comics, Mangas
Von L. Starewicz zu W. Kentdridge
Der Animationsfilm II: der experimentelle Animationsfilm: Kentrigde und andere
Misch- und Spezialformen zwischen Animation, Theater und Dokumentation: Kluge, Syberberg, u.A.
Sequenzanalyse I: gemeinsam erarbeitet Beispielanalyse
Sequenzanalyse II: vorstellen der selbst erarbeiteten Analyse
Arbeit an eigenen Projekten I: individueller Unterricht: vom Exposè zum Storyboard
Arbeit an eigenen Projekten II: individueller Unterricht: vom Exposè zum Storyboard
Literatur(u.A.):
Poetik, Aristoteles
Hamburgische Dramaturgie, Lessing
Film verstehen, James Monaco
Filme sehen lernen, Grundlagen der Filmästhetik, Hsg: R. Steinmetz u.A.
Praxis des Drehbuchschreibens, Jean Claude Carriere und Pascal Bonitzer
Avantgarde, Peter Weiss
Schreiben, Bilder, Sprechen Hsg: Christa Blümlinger u. Constantin Wulff
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit, Walter Benjamin
Liebe, Arbeit, Kino J.-L. Godard
„Studium des bewegten Bildes“
Seminar 4: Grundlagen der Aufnahme- und
Bildbearbeitungstechnik am Krass-Tricktisch
Gastdozent: Lutz Garmsen, Königswinter
Das Seminar widmet sich der Einführung in die digitale Aufnahmetechnik des von Lutz Garmsen umgebauten Krass-Tricktischs.
Zunächst werden grundsätzliche technische Fragen angesprochen wie:
- allgemeine Grundlagen des Animationsfilms
- Erkärung der Funktionsweise des Tricktisches und der digitalen Kamera
und der Software.
- Kamerabewegungen
- Vorstellung verschiedener Animationstechniken: Legetrick/ Sandanimation/ Farbanimation/Zeichentrick/Mischtechniken
In dem vorwiegend praktischen Teil des Seminars werden nach einer Einführung in die neu installierte Aufnahmetechnik- und digitale Bildbearbeitungstechnik mit dieser Technik verschiedene Übungen durchgeführt, vor allem der Transfer der Aufnahmen in die Bildbearbeitungsprogramme und deren Bearbeitung. Dabei wird sowohl der Wissenstand der Studenten berücksichtigt, die schon Erfahrungen mit Animationsfilm (Fortgeschrittene) haben, wie der Studenten, die neu in der Fachklasse sind bzw. noch im Grundlagenstudium, und noch keine Erfahrungen mit Animationsfilm und Film generell haben (Anfänger).
Etüden mit den verschiedenen Techniken, Einzelbetreuung
Seminarziel ist auch die Ausbildung von mindestens 3 Tutoren, die in den folgenden Seminaren in der Lage sein sollen, diese Technik selbstständig zu bedienen, und sowohl die Gastdozenten wie Einzelprojekte von Studenten betreuen..
Struktur:
3 Seminare á 2 Tage (jeweils 8 Std.)
„Studium des bewegten Bildes“
Seminar 5: Von der Zeichnung zur Animation - vom Einzelbild zur Bewegung
Gastdozent: Volker Schlecht, Berlin
Dass im Grenzbereich zwischen künstlerischem Experiment und klassischem Trickfilm
eine interessante und fruchtbare Schnittmenge existiert, könnte allgemein bekannt sein, wird aber außerhalb von Festivals und der Szene der "Macher" noch immer kaum wahrgenommen.
Während von der Seite der Animation Einflüsse aus der Bildenden Kunst selbstverständlich aufgenommen und adaptiert werden, scheint auf der Seite der Kunst das Handwerk der Herstellung von Bewegungsillusion -- jenseits einfacher Effekte -- ohne größeren Einfluss, und die Traditionslinie künstlerischer Animationsfilme nur einem kleinen Kreis geläufig.
Der Begriff der Animation ist im Moment stark besetzt von digital erzeugten Effekten und digital hergestellter Nachahmung von Realität. Künstlerisch interessant ist aber die Animation vor allem als zeichnerische, malerische oder plastische Ausdrucksmöglich-keit, als einfach zugängliche Erweiterung bildnerischer Mittel um die Aspekte des Zeit-Raums und vor allem der Bewegung.
Während der Arbeit an kurzen, individuellen filmischen Projekten -- unter der Trickkamera und am digitalen Zeichentisch (Wacom Zeichentablett) -- sollen verschiedene Stile und Arten, einfache Grundlagen und Grundbegriffe der Animation praktisch vermittelt werden. Die Sensibilisierung für das visuelle und inhaltliche Potential von künstlerisch erzeugter Bewegungsillusion ist ein weiteres Ziel. Begleitet wird die praktische Arbeit durch Filmbeispiele, die einen Einblick in die Bandbreite der Stile und Anwendungen künstlerischer Animation bieten (von Svankmajer, Quay Brothers, Schwizgebel, Mulloy, McLaren, Kentridge bis zu J.J. Villard, Chris Cunningham und Michel Gondry).
Struktur: 4 Seminare á 2 bzw. 3 Tage
„Studium des bewegten Bildes“
Seminar7: abstrakte 3D-Animation
Gastdozent:Lars Krüger, Berlin
Aufbauend auf den in den Seminaren 1 3 erworbenen Kenntnissen dreht sich in diesem Seminar
des erfahrenen 3D-Animators Lars Krüger alles um 3D-Animation:
das Kennenlernen und erste Anwendungen der Software „ZBrush“ und die Erstellung einer statischen, dreidimensionalen, virtuellen Skulptur, gearbeitet wird auch mit „Maya complete“.
Dabei geht es um Animation von dreidimensionalen Formen und die Arbeit mit Texturen und virtuellen Projektionen. Mit 'Projektion' ist gemeint, dass man Strukturen oder Bilder im 3D Programm wie mit einem virtuellen Projektor auf Körper und Oberflächen wirft.
Das Seminarangebot richtet sich an Studenten/Meisterschüler der HfbK, vorrangig der Projektklasse Neue Mediien, aber auch an Externe aus dem Nachwuchsbereich (Filmemacher, Videokünstler, Medien-Designer) mit entsprechenden Vorkenntnissen
Das Seminar hat zum Ziel, Grundlagen der 3D Grafik und Animation zu vermitteln und dieses Mittel schöpferisch einzusetzen.
Als Ergebnis wird jeder Teilnehmer alleine oder im Team eine kurze Animationssequenz gestalten, die entweder für sich stehen oder in Installationen oder Projektionen weiter verarbeitet werden kann.
Die Sequenz muss keine Geschichte zum Inhalt haben. Vielmehr geht es darum eine Komposition aus sich bewegenden, abstrakten, dreidimensionale Formen zu schaffen. Dabei können Fotos und gefilmtes Material, aber auch rein am Computer erstellte dreidimensionale Formen als Ausgangsmaterial dienen. Ein wesentlicher Bestandteil des Seminars wird sich mit virtueller Lichtsetzung im dreidimensionalen Raum befassen.
Als Arbeitsmaterialien wird die Software "Maya" benötigt, außerdem ein ComputerArbeitsplatz
pro Person oder Team.
Zum Sammeln von Material könnten digitale FotoKameras zum Einsatz kommen und/ oder CamCorder zum aufnehmen von Bewegtbildern. Außerdem wird eine einfache Schnitt- und Bildbearbeitungssoftware benötigt (zB FinalCut oder Premiere. und Photoshop oder ähnliches)
Struktur: 3 Seminare á 5 Tage, 8 Std.
MEDIENSALON
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der
Fachklasse Dammbeck und der Fachklasse Kerbach
Dr.Eckhart Gillen
"Maler ohne Eigenschaften.
Gerhard Richters Weg aus der sozialistischen Gesellschaft in das westliche Kunstsystem"
Die Rolle des Künstlers in der „Diktatur des Proletariats“, der den anonymen Weisungen austauschbarer Funktionäre folgt, dabei sein Ich aufgibt und den sozialistischen Realismus schafft, wird im Sinne der psychoanalytischen Methode Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten von Richter ironisch, parodistisch bearbeitet und wiederholt. In diesem Prozeß findet er seinen illusionslosen, kapitalistischen Realismus: die Einsicht, es mache keinen Sinn, Ideen, Absichten oder Interessen zu verfolgen, außer dem Gebot des Marktes zu folgen, zu produzieren und dafür bezahlt zu werden.
(Vortrag)
Dr.Eckhart Gillen
"Konfrontation und Dialog. Die deutsche Kunst im Kalten Krieg 1945-1989"
Vorstellung des Konzepts für eine Übersichtsausstellung deutscher Kunst in Los Angeles, Berlin und Nürnberg
kuratiert von Stephanie Barron und Eckhart Gillen
1945 stellt sich allen Künstlern, ob aus der inneren Emigration oder aus dem Exil kommend, die Frage: Wie sollen wir malen nach dem Zivilisationsbruch von 1933? Können wir wieder an die moderne Kunst vor 1933 anknüpfen als sei nichts geschehen oder bedarf es eines radikalen Bruchs? Angesichts der Katastrophe scheinen alle Kunstformen 1945 verbraucht zu sein.
Gleichzeitig ist das Bedürfnis nach Kontinuität, nach Tradition, nach Harmonie und Werten sehr groß. Alle Ausstellungen nach 1945 wollen an die von den Nazis abgebrochene und als entartet erklärte sogenannte klassische Moderne anknüpfen und sie rehabilitieren. Aber diese Kunst soll jetzt autonom für sich selbst stehen.
Im Zeichen des Kalten Krieges benutzen die Besatzungsmächte die Kunst als Instrument der Bewußtseinsbildung und ideologischen Lenkung. Die Sowjetunion propagiert die Utopie der Gleichheit. Die Amerikaner dagegen exportieren die Utopie der Freiheit, die Idee des autonomen Individuums in ihre Besatzungszone.
Beide Kunstgeschichten bleiben aber trotz rigoroser ideologischer Abgrenzung immer aufeinander fixiert. Künstler, Kunstpolitiker und Kunstkritiker operieren stets im Blick auf den anderen. Der Freiheits-, Autonomie- und Absolutheitsanspruch wurde in den 50er Jahren zum Kampfbegriff des Westens im Kalten Krieg der Werte gegen den Osten. Die Formen entleeren sich, kreisen solipsistisch um sich selbst.
Sprach man in der DDR vom endlich erreichten Weltniveau, vom Weg eines modernen Realismus, benutzte man im Westen im Jargon der Werbetexter die informelle Malerei als Zeichensystem, mit dem man angeblich „kühn“ den Anschluß an den „Weltstil“ gefunden habe, die „Weltsprache Abstraktion“. Diese versprach in harmonikalen Formen, ohne Widersprüche die Befreiung von der belastenden Vergangenheit zugleich internationale Anerkennung.
Erst 1958 mit der großen Dada-Retrospektive in der Kunsthalle Düsseldorf wird in Westdeutschland zum ersten mal an den kritischen Impuls der berühmten Berliner Dada-Messe von 1920 erinnert. Die Harmonievorstellungen der gemäßigten Moderne werden jetzt von Fluxus und Aktionskunst radikal aus dem Lot und in Fluß gebracht. Die "Neoavantgarden" betreiben Kunst als „kritische Verhaltensforschung“, die das erstarrte gesellschaftliche Bewußtsein der 60er Jahre aufbrechen wollen. Diese Aktionen sind im Sinne einer "zweiten Stunde Null" die Antwort auf den Schock der Eichmann-Entführung und des Auschwitz-Prozesses (1963-65 in Frankfurt am Main). Der Aufbruch 68er Generation im Zeichen von Emanzipation und Aufklärung und die damit verbundene Politisierung der Kunst kündigen sich an.
(Vortrag)
Klassenreise 2.-4.Oktober 2007
Aachen (Museum Ludwig, Dom) Insel Hombroich/Raketenstation/Langen Foundation) Köln (Dom, Museum Ludwig, Diozösanmuseum)
Auf der Reise konnten wir sehr verschiedenartige Orte und Konzeptionen kennenlernen, wo Kunst gezeigt und ausgestellt wurde.
Die Stationen dieser Erkundung waren das Museum Ludwig Aachen, der Aachener Dom, Insel Hombroich, Museum Sammlung Langen/Raketenstation, Museum Ludwig Köln, Kölner Dom und das neue Diozösan Museum Köln.
Es war interessant, die verschiedenen Formen der Präsentation von Kunst, die sowohl als „autonomes Kunstwerk“, als Teil des Kultus (des christlichen wie ostasiatischen oder ozeanischen oder individualmythologischen - Insel Hombroich) zu vergleichen.
Ablesbar und erfahrbar war eine lange zurückreichende Auseinandersetzung um die Rolle und Funktion von Kunst: als Teil des Kultus, der Liturgie in einer vom prähistorischen Zeitalter bis zur Aufklärung reichenden Tradition, wo künstlerische Äußerungen identisch mit dem Kultus waren. Köln war besonders interessant als der Ort, wo ja im Verlauf der Verbreitung von Gedanken der Aufklärung und damit einhergehender Säkularisierung erstmals, mit politischem Hintergrund und Gestus, Kunstwerke (gewaltsam) aus ihrer Bindung in einen Kultus gelöst und das Kunstwerk so „autonom“ wurde, Sammler dieser herren- und ortlosen Reliquien und Kunstwerke auf den Plan treten, und Vorformen des heutigen Kunsthandels entstehen.
Mit dem Triumph der Aufklärung ist dem Kultus die künstlerische Aura genommen, ist die Kunst von der Gottesverehrung und als Helfer der Verkündigung des Evangeliums „befreit“, und nur sich selbst verpflichtet. Der Mensch nimmt die Stelle Gottes ein, Kunst und Künstler leben nun in einer Sphäre der Autonomie und Bindungslosigkeit, die sich in den „Entgrenzungen“ der Kunst der Nachmoderne fortsetzen und radikalisieren.
Am Beispiel des Glasfensters von Gerhard Richter liess sich das nun gut nachvollziehen, denn hier ist auf ganz einfache Art und Weise das Kunstwerk eines „autonomen“ Künstlers der aktuellen Moderne durch das Einsetzen in das Gehäuse des Kölner Doms Teil des dieses Gehäuse bestimmenden Kultus und seiner Rituale geworden, denen es nun dient. Das erinnert aufs Schönste daran, dass es immer noch Kunst gibt, die nicht "autonom" oder "entgrenzt" oder "bindungslos" ist, sondern, wie in diesem Fall, Teil der liturgischen Ausstattung" ist, gebunden in der "Wahrheit" einer Liturgie.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Kontroverse um Äußerungen des Kölner Bischofs Meißner, in denen die Worte „entartete Kunst“ fielen, und diese Äußerungen in den Zusammenhang mit den von den Nationalsozialisten veranstalteten Ausstellungen „Entartete Kunst“ gebracht wurden. Angemerkt sei hier: es ist falsch, wie in einigen Medien mitgeteiult, dass die Nationalsozialisten diesen Begriff prägten, taucht er doch schon bei Friedrich Schlegel auf in seinem Aufsatz „Über das Studium der griechischen Poesie“ und kam in Umlauf und in den kulturpolitischen Diskurs durch das zweibändige Werk „Entartung“ von Max Nordau, der damit den „Dekadentismus“ seiner Zeit leidenschaftlich bekämpfte, siehe auch den Kriminologen Cesare Lombroso.
Das „Planquadrat“, in dem wir uns von Ort zu Ort bewegten, war das Zentrum des Rheinlandes, mit Köln als Zentrum. Eine Region mit großer Bedeutung für die genannten Vorgänge, begann hier doch schon sehr früh mit der Christianisierung (Kaiser Karl der Große, Aachen, Dom) die Geschichte frühchristlicher Kunst, die im Kölner Dom (1020-1842) mit dem Glasfenster von Gerhard Richter wieder Anschluß an die moderne Kunst der Gegenwart fand.
Köln ist aber a uch der Ort, wo die französischen Revolutionsgarden zur Durchsetzung von Aufklärung und den Gedanken der französischen Revolution Kirchen zerstören und niederbrennen (Bildersturm, Herostraten), und die dem Kultus dienenden Geräte und Bilder auf den Straßen Kölns landeten. Aufgelesen von ersten „Kunstsammlern“ und weiterverkauft an Fürstenhöfe und reiches Bürgertum entstanden auch auf diese Art und Weise die ersten „Kunstsammlungen“.
Eine Entwicklung, die dem Rheinland ein dichtes Netz von Museen, privaten Kunstsaammlungen und Kunstsammlern, und schließlich auch die Mutter aller Kunstmessen, die Art Cologne bescherte. Letzter Ort der Reise war das soeben eröffnete Diozösanmuseum Köln, in Bezug auf architektonische Klasse und Qualität der Sammlung für mich das interessanteste der besuchten Museen und Kunstsammlungen.
Hier noch einige Links:
zu der Kritik von Kardinal Meißner am Glasfenster von Gerhard Richter im Kölner Dom:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/feuilleton/687198.html
HYPERLINK "http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E857F26B82C914113810DF890EC9D4DA6~ATpl~Ecommon~Scontent.html" http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E857F26B82C914113810DF890EC9D4DA6~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.zeit.de/2007/35/Fenster-Richter?from=rss
https://ssl.sueddeutsche.de/kultur/artikel/341/133094/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26178/1.html
als „Hintergrundinfo“ zum Streit über und um die „moderne Kunst“ - zwischen Abstrakter Kunst und Figürlicher Kunst in den 1950er Jahren: Hans Sedlmayr „Verlust der Mitte“; noch weiter zurück: Max Nordau: „Entartung“, 1892 HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Nordau" http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Nordau und vielleicht noch Otto Weininger „Geschlecht und Charakter“ oder Cesare Lombroso „Der Verbrecher in anthropologischer, ärztlicher und juristischer Beziehung, Hamburg 1889. http://de.wikipedia.org/wiki/Cesare_Lombroso
„Kunst und Verlust“, 1995, Museen d.Stadt Köln u. Wienand Verlag Köln, ISBN 3-87909-472-1 Toni Diederich: Die Säkul. Kölns während der Franzosenzeit
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Februar / März 2004
02.-05. Feb. · Fotoseminar
Thomas Bachler und Christoph Irrgang
Einzelheiten siehe gesonderte Aushänge
09.-13. Feb. · Combustion Seminar
mit Johannes am Ende Einführungsseminar in das
Videocompositing-Programm Combustion
(Vorkenntnisse: Videoschnitt)
Beginn: 09. Feb. um 10:00 Uhr in der Projektklasse
23.-26. Feb. · Fotoseminar
Thomas Bachler und Christoph Irrgang
Einzelheiten siehe gesonderte Aushänge
01.-05. März · Flash Seminar
Holger Lippmann
Einführungsseminar in das Animationsprogramm Flash
Beginn: 01. März um 10:00 Uhr in der Projektklasse
15.-19. März · Maya Seminar
Wieland Wotte
Einführung in das 3D-Programm Maya mit Schwerpunkt 3D-Modeling
Beginn: 15. März um 10:00 Uhr in der Projektklasse
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Oktober 2003 - Januar 2004
7.10. - 9.10. Grundlagen und Techniken der Tonaufnahme
für Audio- und Videoproduktionen
Leitung: Hendrik Meyer (Toningeniuer),
Teilnehmer/innen: ab 1.Semester,
Vorraussetzungen: Grundwissen Audio- u. Videotechnik (Camcorder)
Beginn: 7.10.03 um 10 Uhr in der Projektklasse Neue Medien
14.10. - 16.10. Grundlagen und Techniken der
digitalen Audiobearbeitung und -restaurierung
Leitung: Hendrik Meyer (Toningenieur)
Teilnehmer/innen: ab 1.Semester
Vorraussetzungen: PC/Mac-Grundkenntnisse, optimal: Grundkenntisse Audiobearbeitung
Beginn: 14.10.03 um 10 Uhr in der Projektklasse Neue Medien
20.10. Grundlagen und Technik der digitalen
Panorama- und VR-Fotografie
Leitung: Hendrik Meyer
Teilnehmer/innen: ab 1.Semester
Vorraussetzungen: Grundkenntnisse (digitaler) Fotografie, PC/Mac-Grundkenntnisse
Beginn: 20.10.03 um 10 Uhr in der Projektklasse Neue Medien
22.10. - 24.10. Grundlagenseminar zum Authoring
von DVD´s mit DVD-StudioPro
Leitung: Hendrik Meyer
Teilnehmer/innen: ab 1.Semester
Vorraussetzungen: PC/Mac-Grundkenntnisse, Grundkenntnisse Audio-
und Videoverarbeitung
Beginn: 22.10.03 um 10 Uhr in der Projektklasse Neue Medien
3.11. - 7.11. Grundkurs Digitale Schnittsysteme
(AVID, FinalCut Pro)
Teilnehmer/innen: ab 1.Semester
Vorraussetzungen: PC/Mac-Grundkenntnisse,
Beginn am 3.11. um 10 Uhr in der Projektklasse Neue Medien
10.11. - 14.11. Seminar „Film und Musik“,
Peter Sempel, Hamburg
Voraussetzungen: keine, außer: offen sein für Situationen.
Peter Sempel wird sein eigenes Arbeitsprinzip vorstellen und sich etwas
für die praktische, gemeinsame Arbeit in einer Gruppe von 5 - 12
Teilnehmern überlegen.O-Ton Sempel: „...wichtig ist mir, dass
die Teilnehmer einiges von meinen Filmen sehen/erleben/diskutieren können,
Inspirationen bekommen, die sie dann im "Workshop" etc umzusetzen
versuchen, hierfür ist eine woche ziemlich knapp, aber trotzdem eine
gute Aktion wert, ich hab da schon Lust drauf! Auch mach ich gern Berichte
von meinen Erfahrungen bezügl.. Institutionen, Kinos, Kopierwerk,
Studios, Goethe, Rockstars, Publikum, Presse, Werbung, Underground-und
Kommerz-Plattencompanies, Verlage, Rechte, tv, Verwertung, Finanzierung,
Finanzamt, Independence, Filmtouren, Fotoausstellungen, Performance, Kunsthochschulen,
Verhaltensweisen in In+Ausland etc...“
Technik: die in der Projektklasse vorhandenen Videoaufnahmetechnik und
Schnittsysteme. Eigene Projekte, geplant, begonnen, fertig mit oder ohne
Musik können zur Diskussion gestellt werden. Wer schon ein Musikstück
hat, das er gern mit Film oder Video kombinieren möchte: mitbringen.
Beginn: 10.11.03 um 10.00 Uhr in der Projektklasse
20.11. - 22.11. Seminar < Das fotografische
Fundbüro< (1)
Leitung: Thomas Bachler/Kassel und Christoph Irrgang/Hamburg
Fortsetzung der erfolgreichen Seminarreihe „Kunst mit Gerätschaften“
der beiden Fotokünstler im vergangenen Semester. Schwerpunkt dieser
Seminare waren "experimentelle" Fototechniken wie Fotogramm,
Camera obscura-Fotografie und Cyanotypie. Das neue Seminar widmet sich
nun dem „Suchen, Finden, Archivieren und Verlieren von Bildern -
Erstellen und Montieren von Bildern“.
Ein Seiteneinstieg in die Fotografie, speziell für Kunststudenten/innen
Termine: fünf workshops a vier Tage im WS 2003/04
Fotografische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eine eigene Kamera
ist wünschenswert.
Teilnehmer/innen: ab 1. Semester, Gasthörer/innen nach Rücksprache
möglich
Unkosten: 30.- Euro pro Teilnehmer/in
ausserdem: ein halber Tag für Einzelkorrekturen, speziell für
die Teilnehmer der letzten beiden Semester (siehe Aushang)
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Kunstwissenschaftler
Wolfgang Hesse statt, Chefredakteur des „Rundbrief Fotografie“
und wird auch Besuche/die Zusammenarbeit mit wichtigen in Dresden befindlichen
staatlichen und privaten Fotosammlungen- und Archiven mit einbeziehen.
Ergänzt wird dieses Seminar durch Excursionen
und zwei Mediensalons:
1) Hans Dietrich Grabe „Dokumentarfilm im Fernsehen“
geb. 1937 in Dresden, 1955 bis 1959 HFF Potsdam-Babelsberg, dann freier
Mitarbeiter beim Bayrischen Rundfunk, anschließend Redakteur, Autor
und Regisseur beim ZDF von über 60 programmfüllenden Dokumentarfilmen.
Mehrfacher Preisiräger bei Festivals, u.a. Grimme-Preis und Arte-Dokumentarfilmpreis.
Filme, Auswahl:
„Nur leichte Kämpfe im Raum Da Nang“, 1970 - „Gisela
Bartsch oder warum haben Sie den Mörder geheiratet?“, 1977
- „Simon Wiesenthal oder Ich jagte Eichmann“, 1978 - „Fritz
Teufel oder Warum haben Sie nicht geschossen?“, 1982 - „Er
nannte sich Hohenstein - Aus dem Tagebuch eines deutschen Amtskommissars
im besetzten Polen 1940 - 1942“, 1994 - „Gebrochene Glut -
Meine Besuche 1999/2000 bei Jürgen Böttcher/Strawalde Regisseur
und Maler“, 2001
Interessant ist für das Seminar vor allem der Film „Er nannte
sich Hohenstein - Aus dem Tagebuch eines deutschen Amtskommissars im besetzten
Polen 1940 - 1942“, 1994, wo es Grabe gelingt, ausgehend von winzigsten
Foto- und Schmalfilmfundstücken durch Rekonstruktion und Ergänzung
mit heutigem Material ein zunächst trocken und spröde anmutendes
Sujet zu beleben.
2) Thomas Thode: Agnes Varda und ihr Video „Die Sammler und die
Sammlerin“
Der Hamburger Filmemacher und Filmwissenschaftler wird den Film und das
Werk/Biografie von Agnes Varda vorstellen.
24.11. - 28.11.03 Seminar „Von Muybrige
zu Matrix und zurück - Animationstechniken analog und digital“
(1)
Lutz Garmsen, Köln
Ein Seminar für Maler und Grafiker.
Vorkenntnisse sind gut, aber nicht unbedingt notwendig.
Offen für Studierende und Meisterschüler aller Fachbereiche,
insbesondere des Grundlagenstudiums.
Das Seminar findet statt in den Räumen der Projektklasse Neue Medien,
Brühlsche Terasse, und am Crass-Tricktisch in der Güntzstrasse.
Schwerpunkte sind:
Direktfilm = Film ohne Kamera
Manuelles Bearbeiten von 16mm und 35mm Filmstücken
durch Kratzen, Bekleben und Bemalen
Crass-Tricktisch
Aufnahme von Einzelbildern auf Schwarz-Weiss-Filmmaterial
Direktentwicklung und Kopierung vor Ort, das heisst:
Nach ca 30 min ein sichtbares Ergebnis.
Digitalisieren der auf Film produzierten Aufnahmen und Weiterbearbeiten
der Aufnahmen mit Animationsprogrammen.
Produktion von Animationen direkt im Computer.
Es ist kein Dramaturgie und Scriptseminar in dem klassisches Geschichtenerzählen
vermittelt wird sondern vielmahr gedacht als
Einstieg, um die Vielfalt der Werkzeuge und Animationtechniken vorzustellen
und experimentelle „Kürzestfilme“ zu realisieren.
Das schliesst ein, das eigene Ideen und Geschichten mitgebracht werden
können, und deren Realisierung im Seminar besprochen werden kann.
Für die Teilnehmer des vorangegangenen Seminars mit Thomas Bartels
gibt es qualitativ weiterführende Angebote.
3.12. - 5.12.03 Fotoseminar <Das fotografische
Fundbüro< Teil2
mit Thomas Bachler und Christoph Irrgang
12.1. - 16.1. Seminar „Foto/Video“
Gustav Hamos, Berlin
nähere Informationen im Oktober (Aushang/Webseite)
20.1. - 22.1.04 Seminar „Von Muybrige
zu Matrix und zurück - Animationstechniken analog und digital“
(2)
Lutz Garmsen, Köln
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Oktober 2002 - April 2003
30.Oktober, 15.00 Aktsaal
Einführungsveranstaltung Kunst mit Gerätschaften
Christoph Irrgang-Thomas Bachler, Hamburg/Kassel
Seminar Grundlagen künstlerischer Fotografie" mit Schwerpunkt
Schnittstelle Malerei/Grafik-neue Bildtechniken.
Für Studierende des Grundlagenstudiums und Interessenten aller Fachklassen
am Brühl
Kataloge von Christoph Irrgang/Tomas Bachler liegen zur Information und
Einsicht in der Projektklasse aus
Alle weiteren Details werden am 30.Oktober vorgestellt und besprochen
fotografische Vorkenntnisse: gering/keine
Anmeldung: keine
4.- 9.November
Script für Film/Video/Multimedia
Tamara Trampe, Berlin
Zielsetzung des Seminars ist, die Grundlagen der Scriptentwicklung für
ein Projekt zu vermitteln. Sei es im Bereich Film, Video
oder Multimedia. Wie finde, strukturiere/bearbeite und fixiere ich eine
Idee als Script, was ist ein Exposeé, ein Drehbuch oder eine Projektbeschreibung?
Gibt es Regeln, darf ich die verletzen, gelten diese auch für nicht-filmische
Genres? Welche Entwicklungsstufen und -phasen gibt es in diesem Prozess,
welche Rolle spielen dabei Bild, Sprache, handelnde Figuren oder Narration,
welche Erzählweisen sind der künstlerischen Idee angemessen
?
Jeweils 10.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung
jeder Teilnehmer soll eine eine Geschichte/Idee/Skizze einer Idee - nicht
länger als eine Seite - mitbringen
Anmeldung: Montags zwischen 15 und 17 Uhr bei Karsten Heim
12.-13.November
Avid Grundkurs
Ullrich Backa, DISTEVORA AV Hamburg
Was ist ein Avid? Welche Grundfunktionen gibt es? Wie digitalisiere ich
mein Material? Wie lege ich den Ton an?
(z.T. auch gleich mit Vorbereitung von Material für den Kurs von
Margot die Woche darauf)
Grundkurs für Maler, Bildhauer und Grafiker und Studenten anderer
künstlerischer Disziplinen am Avid-Schnittsystem
jeweils 10.00 - 18.00 Uhr
Vorkenntnisse: Mac-Kenntnisse hilfreich
Anmeldung: - Kurs ist bereits voll belegt -
20.-22.November
Film- u. Videoschnitt
Margot Neubert -Maric, Hamburg
Aufbauend auf das erste Schnittseminar 2001 und den Avid/FinalCutPro-Grundkurs
soll das
Seminar über das Prinzip Montage
in verschiedenen Genres (Dokumentarfilm, Spielfilm, Experimentalfilm)
informieren,
die Schnittanalyse eines Films wird
dieses weiter veranschaulichen und praktische Übungen mit Material
der Seminarteilnehmer
bzw. von Frau Neubert-Maric mitgebrachtem Material werden diese Kenntnisse
anwenden.
jeweils 10.00 - 18.00 Uhr
Ablauf:
die Teilnehmer erhalten eine Woche vor Seminarbeginn eine VHS mit der
Rohschnittfassung des Films"Verrückt nach Paris" und fertigen
eine Analyse von
Schnitt-Tongestaltung-Musik-Dramaturgie dieser Fassung an, incl. Vorschläge
für Verbesserungen
20.November:
Auswertung der Rohschnitt-Analysen der Seminarteilnehmer,
Vorführung der Endfassung des Films und Diskussion
Anschließend Umschnitt einzelner Szenen des Films
Abends Vorführung eines Experimentalfilms von Brackhage
21. November:
aus ungeschnittenen Aufnahmen und Archivmaterial (MiniDV)
für eine Dokumentation über das Hamburger Variete "Hansa-Theater",
Erarbeitung kleinerer Montagesequenzen
22. November:
Einzelberatung mit Arbeiten der Seminarteilnehmer
Anmeldung: - Kurs ist bereits voll belegt -
25. - 29. November
Kunst mit Gerätschaften - Teil 1
Christoph Irrgang, Thomas Bachler Hamburg/Kassel
(ab 27. 11. im Labor)
Zeiten nach Vereinbarung
Anmeldung: nach der Informationsveranstaltung am 30. Oktober
Montags zwischen 15 und 17 Uhr bei Karsten Heim
4.- 6. Dezember
Tongestaltung - Teil 1
Prof. Jörg Lensing, Dortmund
Seminar film-sound-design. Aufbauend auf das erste erfolgreiche
Seminar im Jahr 2001 bietet der Komponist und Professor an der FH Dortmund
ein weiterführendes Seminar an, welches bereits erworbene Fähigkeiten
vertiefen, und zur Erarbeitung eigener Projekte unter Berücksichtigung
von Konzeption, Produktion und Postproduktion führen
soll. Wir werden noch besprechen, ob Ergebnisse es Script- bzw. Schnittseminars
vertont werden
oder ob Prof. Lensing dafür Material mitbringt
Jeweils 10.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
am 6. Dezember 1/2 Tag Einzelberatung von eigenen Arbeiten der Seminarteilnehmer
Anmeldung: wenige Restplätze - Montags 15-17 Uhr bei Karsten Heim
9.-14. Dezember
Animation
Thomas Bartels, Kassel
Auf Wunsch und wg. des großen Interesses nach dem 1.Animationsseminar
neues Blockseminar zum künstlerischen Animationsfilm.
Eingehend auf das spezifische Interesse und die vorhandenen Möglichkeiten
an der Hochschule (einerseits kein Interesse an Trickfilm á l á
Disney sondern eher an der Animation/Bewegung von Zeichnung, Malerei und
Fotos mit analoger wie digitaler Technik,) soll das Seminar über
klassische experimentelle Filmtechniken wie heutige Möglichkeiten
mit digitaler Technik informieren und die Basis für weitergehende
Angebote schaffen.
Grundlage dafür ist die Vermittlung von Basics im Bereich Animation,
Kamera- und Lichttechnik und Montage im zunächst analogen Bereich
als notwendige Basis für die später darauf aufbauende Vermittlung
von Kenntnissen im Bereich 2- und 3D-Animation und digitalen Techniken.
T. Bartels wird die dafür notwendigen Kenntnisse beim Umgang mit
der Kamera und die Lichtsetzung vermitteln.
Das Seminar findet am KRASS-Tricktisch in der Güntzstrasse und in
der Projektklasse statt.
Jeweils 10.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
Spezielle Vorkenntnisse nicht erforderlich
Anmeldung: wenige Restplätze - Montags 15-17 Uhr bei Karsten Heim
9. - 13. Dezember
Kunst mit Gerätschaften - Teil 2
Christoph Irrgang, Thomas Bachler Hamburg/Kassel
(nur im Labor)
Zeiten nach Vereinbarung
9.-10. Januar 03
Ton - Teil 2
Prof. Jörg Lensing, Dortmund
28.- 30. Januar
Experimentalfilm
Wilhelm Hein, Berlin
Aufbauend auf den vorherigen Seminaren mit der Vermittlung von Grundkenntnissen
über Script, Schnitt, Tongestaltung, Animation soll, unterstützt
durch einen der international bekanntesten Experimentalfilmer, ein spielerischer
und experimenteller Grenzgang zwischen bildender Kunst und anderen Medien,
etwa Film oder Video, stattfinden. Das Seminar soll zugleich Ausgangspunkt
für die individuelle Erforschung der Unterschiede z.B. von Film,
Video und rechnergestützter Medienkunst -
z.B. hinsichtlich der Umsetzung von künstlerischen Ideen oder der
Projektion - durch die Seminarteilnehmer sein. Mitgebracht werden können
Fotos, Zeichnungen, Malerei auf Papier, Videomaterial oder 8mm - selbst
gedreht oder Footage/Fundstücke/Fremdmaterial aller Art.
Realisierung einer Arbeit mit DV-Kameras, Schnittplatz, Vertonung
Spezielle Vorkenntnisse nicht erforderlich
Es wird vorher noch einen Termin mit Wilhelm Hein geben, wo man sich kennenlernen
und die Details besprechen kann
Voranmeldung: Montags 15-17 Uhr bei Karsten Heim
4. - 6. März
Flash_Kurs
Seminar von Holger Lippmann
Einführung in die programmierung von multimedialenProjekten mit dem
Authoringtool Flash.
Holger Lippmann
Praktikum für Computer-Bildbearbeitung Am Art Department des Institut
of Technoligy, New York, interaktive Projektionen in verschiedenen Clubs
(Subground, Maria, Bastard, NBI, Goldmund...) CD-ROM Preis zur Comtec
Art Dresden, Lehrtätigkeit am Multimedia Institut CIMdata Berlin,
Art Director bei disco3000 Berlin, Art direktion der Website disco3000.com
(1998 goldener Löwe in cannes), freier Mitarbeiter bei fxfactory
Berlin, u.a. 3D Animation für LG Korea, SAT1, SIEMENS, Prmiere, Realisation
verschiedener Webseiten. u.a. www.dirk-schaper.com, www.absolut-image.com,
www.south-and-browse.tv, www.struct.de, www.FXfactory.de, www.neuberlininitiative.de,
popular.de und CD Rom's; "neo geometrische kunst" interaktive
Musik CD "BASKE"hybride audio/video CD in Zusammenarbeit mit
NBI berlin
www.monocrom.de
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frühere Seminare
"Webdesign" im WS 01/02
Atelier Doppelpunkt
Birgit Tümmers/Isabella Dornbach
grundlagen kommunikationsdesign/corporate design/informationsdesign/grundlagen
www/vergleichen und analaysieren verschiedener website/erarbeiten von
basiskonzepten in arbeitsgruppen/screendesign/navigationssysteme und visuelle
organisation/aufbereiten von entwürfen zur progammierung/besprechen
der entwürfe/auswahl/reinzeichnung /pflegen und aktualisieren der
website
Website zum Seminar
Tonseminar vom 22.10. bis 6.11.2001
Prof. Jörg U. Lensing, Düsseldorf
geb. 1960 in Düsseldorf; Kompositionssstudium an der Folkwanghochschule
in Essen; 1982 Gründung und Leitung der Konzertinitiative Neue
Klänge; 1987 Gründung des Theater der Klänge
in Düsseldorf. Arbeitet als Komponist, Theaterregisseur und Choreograph
in Düsseldorf. Seit 1998 Professur im FB Film an der FH Dortmund.
Konzept:
Kein multimediales Ereignis, egal ob Installation, CD-ROM, Internetpräsenz,
Film oder Performance, kommt ohne Ton aus. Diese Töne sind viel zu
oft Stiefkind visuell dominierter Konzepte und werden darüber hinaus
größtenteils von visuell denkenden und arbeitenden Künstlern
nebenbei mitgestaltet. Welches Potential gerade in einer Audio-Vision
steckt, die sich über die gestalterischen Möglichkeiten insbesondere
von Audio bewußt ist, soll das Tonseminar aufzeigen.
Schnittseminar 25.10 bis 27.10.2001
Margot Neubert-Maric
freiberufliche Cutterin aus Hamburg
geb. 1948; seit 1974 Cutterin für Film und TV
u.a. für Thomas Mitscherlich, Herbert Brödl, Trevor Peters,
Helmut Wildenhahn,
Ayse Polat, die Gebrüder Reding und Lutz Dammbeck
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