Bio-/Filmografie
Christoph Hübner
geboren in
Heidelberg. Jurastudium, Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in
München. Dozentur an der HfbK Hamburg. Ab 1978 im Ruhrgebiet. Gründung des
RuhrFilmZentrums und einer eigenen Filmproduktion. Zahlreiche, überwiegend
dokumentarische Filme - meist in Zusammenarbeit mit Gabriele Voss. Verschiedene
Lehraufträge, Workshops, Retrospektiven im In- und Ausland. Zahlreiche Festivalteilnahmen und
Auszeichnungen.
Veröffentlichungen:
Annähernde Verwirklichung einer kleinen Utopie. In: Jahrbuch
Film 79/8o. Hrsg. v. H.G. Pflaum, München 1979 / Der Zuschauer als Interessent. In: Der Dokumentarfilm in der
Kritik, hrsg. v. K. Kreimeier und J. Schnelle, Berlin 1982 / Filmarbeit vor Ort. In: Bergarbeiter im
Film, hrsg. v. B. Hogenkamp, Oberhausen 1982 / Das Dokumentarische als Haltung. In: Augenzeugen, hrsg. v H.H.
Prinzler und E. Rentschler, Frankfurt 1988 /
Recherchen mit der Kamera, Wanderungen durch die Borinage. In: epd Film,
Frankfurt 8/87 / Filmen, Schreiben,
Fotografieren. In: epd Film, Frankfurt 1989 / Kino im Kopf, das Fernsehen vor Augen. In: Bilderwelten, Weltbilder, Marburg 1991 / Dokumentarisch
Arbeiten - 7 Gespräche über den Dokumentarfilm. Hrsg. v. G. Voss, Berlin
1996, Ins Offene - Dokumentarisch
Arbeiten II,, Hrsg. v. G. Voss, Berlin 2ooo
Filme über Hübner:
Das Interesse an Rohzuständen - Porträt des Dokumentarfilmers Christoph
Hübner. Von Alexander Kluge in
der Reihe ‘1o vor
11’, 3o Min., RTL, 1989 / Dialog mit Christoph Hübner. Von Peter Kremski,
Kanal 4, RTL, Sat 1,
6o Min., 199o / Arbeit mit Bildern und Tönen, Porträt
Christoph Hübner u. Gabriele Voss, 3o Min., WDR/3-sat 1994, ZDF/3-sat 1998
Auszeichnungen:
Adolf Grimme
Preis, Jugendfilmpreis Oberhausen, Special Award FFA Paris, Kunstpreis der
Stadt Witten,
Verdienstorden des Landes NRW, u.a.
Filme von
Christoph Hübner (Auswahl):
1973 Huckinger März
Dokumentarischer Spielfilm,
16 mm, s/w, 91 Min.
1975 Vom Alltag einer Krise
Dokumentarischer
Episodenfilm, 16 mm, s/w, 62 Min.
1978 Lebens-Geschichte des Bergarbeiters Alfons S.
Fim-Biografie,
16 mm, s/w, 8 Teile, gesamt 256 Min.
1979-83 PROSPER/EBEL - CHRONIK EINER
ZECHE UND IHRER SIEDLUNG
Dokumentarische Filmchronik,
u.a.:
198o Die vierte Generation
(zus. mit Theo Janßen) 16
mm, s/w, 6o Min.
1981 Die Einwanderer
16
mm, s/w, 82 Min.
1983 Inmitten von Deutschland
16
mm, s/w und Farbe, 82 Min. & 11o Min.
1985-90 MENSCHEN IM RUHRGEBIET
Dokumentarischer
Filmzyklus:
1985 Hans Karl Steffen, Dortmund,
Maler
16 mm, Farbe, 3o Min.
1987 Theo Jörgensmann, Bottrop,
Klarinette
16 mm, Farbe, 3o Min.
1988 Ekkes Schulz,
Dortmund, Steeldrums
16 mm, Farbe, 3o Min.
1989 Ilse Kibgis, Gelsenkirchen,
Gedichte
16 mm, Farbe, 30 Min.
1988/89 Vincent
van Gogh - Der Weg nach Courrières
Kino-Dokumentarfilm, 35 mm, Farbe, 91 Min.
1990-94 ANNA
ZEIT LAND
experimenteller
Spielfilm, 16 mm, Farbe, 101 Min.
1994/95 Dokumentarisch arbeiten I
Filmgespräche mit Richard
Dindo, Herz Frank, Johan van der Keuken,
Volker
Koepp, Peter Nestler, Klaus Wildenhahn, Beta SP, Farbe & s/w,
6
Folgen à 60 Min.
1995-98 PROSPER/EBEL - CHRONIK EINER ZECHE UND IHRER SIEDLUNG II:
Fortsetzung der
Dokumentarfilmchronik:
1997 Das Leben geht weiter, Beta SP, Farbe
& S/W, 105 Min
1998 Das Alte und das Neue, Beta SP, Farbe
& S/W, 89 Min.
1997/98 Dokumentarisch arbeiten II
Filmgespräche mit Hans Dieter
Grabe, Egon Humer, Reni Mertens
und
Walter Marti, Beta SP, Farbe & s/w,
3 Folgen à 60 Min.
1999/2oo1 Dokumentarisch Arbeiten III
Filmgespräche mit Elfi
Mikesch, Michael Pilz, Thomas Imbach
Digi
Beta, Farbe, 3 Folgen à 6o Min.
2oo1/2oo2 Wagner/Bilder
Film-/Videoinstallation
zu Wagner "Ring ohne Worte"
im
Auftrag der Bochumer Symphoniker, 72 Min. 2xBeta, Farbe
1998/2oo3 Die Champions
Langzeit-Kinodokumentarfilm
über junge Fußballspieler
bei
Borussia Dortmund, 124 Min., 35 mm, Farbe
2oo3/2004 Dokumentarisch Arbeiten IV
Filmgespräche mit Harun
Farocki, Erich Langjahr, Nikolaus
Geyrhalter, Digi Beta, Farbe, 3 Folgen à 6o Min.
2oo2/2oo5 Thomas Harlan Passagen (Arbeitstitel), eine Antibiografie
in
mehreren Teilen, Fertigstellung Ende 2oo5